Erfahrungsberichte meiner Patienten

Hat die Winkelfehlsichtigkeit eines Kindes Auswirkungen auf das Familienleben?

Gedanken einer Mutter

 

Charlotte kam am 28.07.1991 als wirklich ersehntes Wunschkind zur Welt. Die Geburt und Schwangerschaft verliefen normal, wir freuten uns sehr über unser süßes Baby.

Leider was das erste Jahr mit ihr dann sehr anstrengend. Charlotte war ein Schreibaby, der Kinderarzt konnte keinerlei körperliche Ursache für ihr teilweise unerträgliches Geschrei feststellen. In dem gleichen Zeitraum fing unser Autoproblem an. Waren wir länger als 20 Minuten mit dem Auto unterwegs, musste sie sich übergeben. Das führte dazu, dass wir keine Ausflüge mehr unternahmen. Zu der Zeit kümmerte ich mich oft um die Tochter einer Freundin, die 3 Monate jünger war. Die beiden Mädchen verstanden sich sehr gut und spielten gemeinsam.

Mit sechs Jahren, im September 1997, wurde Charlotte eingeschult. Sie ging (und geht heute noch) wahnsinnig gern zur Schule. Alles Neue hat sie interessiert und sie gewann viele neue Freunde. Sie hatte auch keine Probleme, weder leistungsmäßig noch im Klassenverband, im Gegenteil, es ging ihr gut. Nur die Migräneanfälle machten uns allen das Leben teilweise wirklich schwer. In der dritten Klasse hat sie oft nächtelang nicht geschlafen und ist am nächsten morgen trotzdem zur Schule gegangen.


Fazit der Ärzte: familiär bedingte Migräne, der Kinderarzt hielt eine Überweisung zum Augenarzt auch da noch nicht für nötig. Aber zum Psychiater und Neurologen sollten wir gehen. Ende der dritten Klasse hatten wir dann einen Termin beim Neurologen, der wollte aber erst, dass augenbedingte Ursachen ausgeschlossen werden.

Also besuchte ich mit Charlotte den ersten Augenarzt und meiner Hartnäckigkeit (erst bei der dritten Untersuchung wurde endlich die Weitsichtigkeit festgestellt) hat Lotte ihre erste Brille zu verdanken. In der vierten Klasse dann, in der sie unheimlich viel Spaß hatte, hat Charlotte auch körperliche Probleme bekommen. Sie hatte große Kreislaufschwierigkeiten, war immer sehr müde, und verbrachte immer mehr Nachmittage nicht draußen beim Spielen mit ihren Freundinnen, sondern bei heruntergelassenem Rollo im Bett, mit Kopfschmerzen und Erbrechen. Eine Ursache konnte nicht festgestellt werden. Ihre Freundinnen fragten oft, hat Lotti wieder „ihre Migräne?“

Immer öfter auch traten die Kopfschmerzen nicht nur während der Woche, sondern auch am Wochenende und in den Ferien auf.

Ich war mir mittlerweile sicher, dass Charlotte weder ein psychisches Problem hatte, noch eifersüchtig auf ihre kleine Schwester war, noch schulisch überfordert war.

Charlotte ist ein ausgesprochen fröhliches Kind. In einem wirklich guten sozialen Umfeld, die Nachbarschaft funktioniert, sie ist überall „daheim“, sie liebt ihre kleine Schwester, die beiden sind die besten Freundinnen, sie liebt die Schule, sie spielt Klavier, sie malt und liest, sie hat viele Freunde.

Der zweite Augenarzt der Charlotte behandelte, empfahl uns am 03. Juli 2001, die Brille ganz wegzulassen.

Jetzt geht Charlotte in die fünfte Klasse auf ein musisches Gymnasium, sie lernt Latein (Texte übersetzen findet sie spannend!), übt jeden Tag Klavier, hat viele neue Freunde, findet die Lehrer nett und lustig, die Schule ganz prima und ..... hat zunehmend Migräne!

Einmal hat sie in einem Poesiealbum ihrer Schulfreundin auf die Frage „Was wünschst Du Dir am allermeisten?“ geantwortet: „Einmal keine Kopfschmerzen mehr haben.“ Das hat mich fast zum Weinen gebracht. Auffällig ist auch, dass ihre Rechtschreibung miserabel geworden ist, dass sie selber immer öfter über Sehprobleme klagt (kann trotz Brille nicht lesen, was an der Tafel steht, hält sich oft ein Auge zu, weil sie dann „besser sieht“), außerdem hatte sie in diesem Schuljahr schon zweimal eine Gipsschiene. Charlotte trägt jetzt seit zwei Tagen die Prismenbrille und es geht ihr überraschend gut!

Ich bin wütend, auf die Ärzte, die das Problem nicht erkannt haben, auf die Krankenkassen, die die Kosten nicht übernehmen wollen, und ich bin wütend, weil unser Leben lange nicht so kompliziert hätte sein müssen und Charlotte sich so viel hätte ersparen können, wenn ihre WF früher erkannt worden wäre!

Jetzt geht Charlotte in die fünfte Klasse auf ein musisches Gymnasium, sie lernt Latein (Texte übersetzen findet sie spannend!), übt jeden Tag Klavier, hat viele neue Freunde, findet die Lehrer nett und lustig, die Schule ganz prima und ..... hat zunehmend Migräne!

Einmal hat sie in einem Poesiealbum ihrer Schulfreundin auf die Frage „Was wünschst Du Dir am allermeisten?“ geantwortet: „Einmal keine Kopfschmerzen mehr haben.“ Das hat mich fast zum Weinen gebracht. Auffällig ist auch, dass ihre Rechtschreibung miserabel geworden ist, dass sie selber immer öfter über Sehprobleme klagt (kann trotz Brille nicht lesen, was an der Tafel steht, hält sich oft ein Auge zu, weil sie dann „besser sieht“), außerdem hatte sie in diesem Schuljahr schon zweimal eine Gipsschiene. Charlotte trägt jetzt seit zwei Tagen die Prismenbrille und es geht ihr überraschend gut!

Ich bin wütend, auf die Ärzte, die das Problem nicht erkannt haben, auf die Krankenkassen, die die Kosten nicht übernehmen wollen, und ich bin wütend, weil unser Leben lange nicht so kompliziert hätte sein müssen und Charlotte sich so viel hätte ersparen können, wenn ihre WF früher erkannt worden wäre!


Unser Lukas

und der lange Weg zum richtigen Optiker

Probleme mit Lucas gab es eigentlich schon seit dem 23.09.97 seinem Geburtstag. Er kam eine Woche zu spät per Notkaiserschnitt auf die Welt. Nachdem mein Frauenarzt mir damals erzählt hat es wäre alles in Ordnung war auf einmal nichts mehr in Ordnung. Die Herztöne waren pathologisch eigentlich schon fast weg und der Oberarzt im Klinikum Aschaffenburg entschied sich für einen Notkaiserschnitt. Mit dieser Entscheidung hat er unserem Sohn vermutlich das Leben gerettet. Er kam auf die Welt mit 2350 gr. und 45 cm (In der 41 Schwangerschaftswoche). Lucas kam sofort in die Kinderklinik. Es war die Hölle.

Ein Jahr später haben wir durch Zufall erfahren, dass meine Plazenta nur bis zur maximal 19 Woche entwickelt war.  Die ersten 3 Lebensjahre meines Sohnes zogen sich dahin begleitet von Krankengymnastik und guten Ratschlägen seitens der Verwandtschaft, weil Lucas nur zur Mama wollte und auch nirgendwo anders schlief. In dieser Zeit waren wir natürlich auch beim Augenarzt. Der erste Augenarzt schnauzte mich an was ich bei ihm wolle. Dabei sollte laut Kinderklinik die Netzhaut untersucht werden, da Lucas beatmet wurde. Beim 2. Augenarzt wurde im Alter von 3 Jahren ein Astigmatismus festgestellt, der aber nicht korrigiert wurde.

Probleme mit Lucas gab es eigentlich schon seit dem 23.09.97 seinem Geburtstag. Er kam eine Woche zu spät per Notkaiserschnitt auf die Welt. Nachdem mein Frauenarzt mir damals erzählt hat es wäre alles in Ordnung war auf einmal nichts mehr in Ordnung. Die Herztöne waren pathologisch eigentlich schon fast weg und der Oberarzt im Klinikum Aschaffenburg entschied sich für einen Notkaiserschnitt. Mit dieser Entscheidung hat er unserem Sohn vermutlich das Leben gerettet. Er kam auf die Welt mit 2350 gr. und 45 cm (In der 41 Schwangerschaftswoche). Lucas kam sofort in die Kinderklinik. Es war die Hölle. Ein Jahr später haben wir durch Zufall erfahren, dass meine Plazenta nur bis zur maximal 19 Woche entwickelt war.  Die ersten 3 Lebensjahre meines Sohnes zogen sich dahin begleitet von Krankengymnastik und guten Ratschlägen seitens der Verwandtschaft, weil Lucas nur zur Mama wollte und auch nirgendwo anders schlief. In dieser Zeit waren wir natürlich auch beim Augenarzt. Der erste Augenarzt schnauzte mich an was ich bei ihm wolle. Dabei sollte laut Kinderklinik die Netzhaut untersucht werden, da Lucas beatmet wurde. Beim 2. Augenarzt wurde im Alter von 3 Jahren ein Astigmatismus festgestellt, der aber nicht korrigiert wurde.

Der eigentliche Horror begann aber als Lucas in den Kindergarten sollte. Schon nach kurzer Zeit stellten die Erzieherinnen fest, dass mit unserem Sohn etwas nicht stimmt. Lucas war sehr aggressiv und wurde dadurch von den anderen Kindern gemieden. Die Erzieherinnen rieten mir dringend die Frühförderstelle in Aschaffenburg auf zusuchen. Dort hatte ich ein Gespräch mit dem Leiter der Einrichtung, Herrn Kolter der mit nach 30 min sagte er sei nicht zuständig für jedes Kind im Kreis Aschaffenburg, dass nicht erzogen werden könnte. Er hat unseren Sohn nie gesehen bzw. in der Gruppe erlebt. Irgendwann landete ich dann bei der Erziehungsberatung. Die Dame hat sich wenigstens die Mühe gemacht und Lucas in einer Gruppensituation beobachtet. In unserem Gespräch teilte sie mir mit, dass Lucas auch kein Fall für die Erziehungsberatung sei. Also standen wir wieder am Anfang. Jeder wusste das etwas nicht stimmte, aber kein Mensch konnte mit sagen was mit dem Kind los war. Durch Zufall musste ich Lucas zu einem Arztbesuch mitnehmen, da ich leider keinen Babysitter hatte. Meine Hausärztin beobachte das Kind eine Weile und meinte, dass mit Ihm etwas nicht stimme. Ihrer Meinung nach habe er eine ADHS – Erkrankung und Wahrnehmungsstörungen und wir sollten Lucas in Würzburg im Frühdiagnosezentrum vorstellen zur Abklärung der Diagnose. Im Vorfeld sollte ich Lucas auch zur Ergotherapie in Hösbach bei Frau König-Saal anmelden. Auch im Kindergarten kamen wir weiter. Zufällig kamen wir in Kontakt mit Frau Jüls von der Comenius-Schule, die mit verhaltensauffälligen Kindern arbeitet und probiert diese in die Gruppe zu integrieren.

Nach neun Monaten Wartezeit war es soweit. Wir fuhren nach Würzburg ins Frühdiagnosezentrum. Dort wurde Lucas von Dr. Schams einem Kinderarzt und Frau Ringler einer Psychologin genau untersucht, auch die ganze bisherige Entwicklung seit der Schwangerschaft wurde noch einmal besprochen. Nach einigen Stunden hat wir dann die Diagnose, unser Sohn hat ADHS und Wahrnehmungsstörungen. Allerdings sollte von einer medikamentösen Behandlung noch abgesehen werden, da Lucas für die Behandlung noch zu jung war. (Er war zu diesem Zeit 5 Jahre alt). Außerdem war für Ende Juni ein Termin vereinbart worden, um dann über eine Stimulantientherapie zu entscheiden.

In den 6 Monate bis zur Entscheidung wurde die Ergotherapie und die Therapie mit Frau Jüls weiter geführt. Aber die Probleme im Kindergarten nahmen zu. So wurde Lucas im Kindergarten auch von den Erzieherinnen immer mehr in eine Abseitsposition gedrängt,  er durfte nicht an Unternehmungen teilnehmen und wurde geschimpft, obwohl er sich nur gegen andere Kinder wehrte. Ebenso wurde mir vom Kindergarten mitgeteilt, dass Frau Jüls jetzt zu mir nach Hause käme um Lucas dort zu therapieren. Mein Kommentar dazu, dass dies nicht nötig sei, da Frau Jüls Integartionstherapie mache und Lucas zu hause nicht integriert werden müsse wurde von der Leiterin Frau Reppel ignoriert. Als wir uns mit dem Frühdiagnosezentrum entschlossen Lucas mit Ritalin zu behandeln, war dies für uns wie ein Rettungsanker. Allerdings war Bedingung der Therapie, dass Lucas den Kindergarten morgens besuchen sollte, um in einer richtigen Gruppensituation die Wirksamkeit des Medikaments zu bestätigen. Dies wurde vom Caritas-Kindergarten und dem Vorsitzenden des Träger Herrn Pfarrer Spöckel, trotz vorliegen des ärztlichen Attests abgelehnt. Auch die Teilnahme am Vorschulprogramm wurde Lucas verweigert. Nach Aussagen der Erzieherinnen sei Lucas geistig nicht in der Lage dies zu tun. Wir waren also wieder an einem Punkt an dem es nicht weiter ging. Mit Hilfe von Frau Jüls machten wir uns auf die Suche nach einem neuen Kindergarten, den wir nach langem Suchen auch in Schneppenbach fanden und dieser Kindergarten war ein Glücksgriff. Nach einem ersten Telefonat mit Frau Heininger der Leiterin des Kindergartens waren wir überzeugt, den richtigen Weg zu gehen. Sie meinte nur, dass sie mit diesen Kindern keinerlei Erfahrung habe, aber es sei eine Herausforderung die sie gerne annehme. Lucas ging vom ersten Tag an gerne hin und wurde von Frau Heininger und Frau Plehner hervorragend integriert. Auch die Teilnahme am Vorschulprogramm wurde ihm nicht verweigert und er konnte wenn auch mit Schwierigkeiten mit den anderen Kindern mithalten und durfte an allen Unternehmungen des Kindergartens und der Vorschüler teilnehmen. Nach einem Besuch beim Augenarzt bekam Lucas eine ganz normale Brille verordnet.

Leider ging das tolle Jahr in Schneppenbach schnell zu Ende und die Einschulung stand bevor. Schweren Herzens entschlossen wir uns Lucas in die Hahnenkamm-Schule zu geben, eine Schule zur Lernförderung. Dort sollte er die Diagnoseförderklasse besuchen. Auch dort ging es nicht ganz problemlos ab. Lucas war einfach zu langsam, sein Arbeitstempo war katastrophal und die Hausaufgaben oftmals eine Angelegenheit von 2 Stunden. Eine Qual für Mutter und Kind. Mittlerweile wurde nach Rücksprache mit dem Frühdiagnosezentrum die Ergotherapie beendet und Lucas fing mit Reitunterricht an, dort machte er sehr gute Fortschritte.

Im Juli begann mein Mann bei der Firma Bon – Optik zu arbeiten und da Sommerferien waren, fand Lucas es toll mit seinem Papa mit zufahren und ihm zu helfen. Im August nahm mein Mann in gegen meinen Willen mit nach Bad Kreuznach zu einem Kunden, im Eifer des Wortgefechts haben wir beide vergessen ihm seine Medikamente zugeben. Mein Mann lieferte die Ware ab, während Lucas in dem Laden herum hampelte. Herr Kleine, der Optiker beobachtete unseren Sohn und fragte  meinem Mann, ob Lucas ADHS habe. Mein Mann bejahte dies. Herr Kleine beobachtete Lucas und fragte meinem Mann ob Lucas den bei bestimmten Sachen wir z. Bsp. Rad fahren, Schwimmen und einiger anderer Dinge Probleme habe. Mein Mann bejahte auch dies. Daraufhin erklärte Herr Kleine, dass bei Lucas eventuell WF vorliegen könnte.

Mein Mann war geschockt, vereinbarte aber gleich einen Termin zur MKH. Diese Messung fand am 15.08.05 statt. Nach dieser Messung bekam Lucas Prismengläser angepasst und seit diesem Tag haben wir ein anderes Kind. Schon am ersten Tag konnte unser Sohn Roller fahren ohne alles anzurempeln. Auch in der Schule macht er tolle Fortschritte und Ritalin konnte um die Hälfte reduziert werden. Nach ca. 6 Monaten war Lucas bei 19 Prismen Basis innen angekommen und es sollte eine OP durchgeführt werden.

Am 20.04.06 waren wir bei Dr. Gorzny in Koblenz zur Voruntersuchung für die OP. Auch ein Elterngespräch in der Schule verlief sehr erfreulich, Frau Beck die Klassenlehrerin teilte mir mit, dass Lucas dringend in die Regelschule müsse um sich mit gleich starken Kindern zu messen, da seit Januar enorme Fortschritte zu verzeichnen sind (Im Januar bekam Lucas seine Gläser mit den 13 Prismen). In sämtlichen Fächern seien keinerlei Defizite mehr festzustellen. Auch beim Lesen und Schreiben habe Lucas inzwischen keinerlei Probleme mehr (dies waren die Fächer in denen Lucas massive Probleme hatte). Hausaufgaben erledigte Lucas in der Zwischenzeit in ca. 20 Minuten.

Am 04.05.06 wurde Lucas in Koblenz operiert, und seit diesem Tag haben wir ein anderes Kind. Lucas lebte bis zu diesem Tag nach dem Motto „Sport ist Mord“ so ist jetzt die Sache genau anders herum er spielt Federball und Fußball mit Begeisterung und Stunden lang. Bei Spaziergängen trabte Lucas früher ziemlich lustlos herum. Heute interessiert er sich für alles Blätter, Würmer und Käfer alles was kreucht und fleucht ist ihm und muss untersucht werden. Waren Computer und Gameboy die bevorzugten Spielsachen bis zur Op., dann sind es heute Lego, Bücher und Malstifte.

Hausaufgaben sind für uns kein Thema mehr, Lucas arbeitet alleine, selbstständig und sehr zügig, sein Schriftbild ist sehr schön geworden.

Am 11.05.06 waren wir in Bad Kreuznach bei Herrn Kleine zur Fadenkontrolle. Die Fahrt dorthin verlief auch ohne Gameboy sehr entspannt, Lucas hatte sich‚ Bücher und Malstifte mitgenommen. Auch im Laden ging es wunderbar, kein meckern und motzten sonder ganz ruhig und hoch konzentriert (auch ohne Ritalin) tat Lucas was man von ihm wollte. Kurz und gut er hat alle mit diesem neuen Verhalten fasziniert.

Seit 13.09.06 besucht Lucas jetzt die 2. Klasse der Regelschule in Mömbris. Nach Rücksprache mit seiner Lehrerin Frau Kunkel hat er keinerlei Probleme in der Schule, weder in den Fächern, noch in seiner Arbeitsweise und seinem Sozialverhalten gebe es irgendetwas auszusetzen, was seine Leistungen in den Probearbeiten bestätigen.

Nach einer Probewoche im Oktober in der Lucas die Schule ohne Medikinet besuchte, haben wir uns mit den Ärzten und der Lehrerin entschieden es ohne Medikamente zu versuchen. Wir sind fest der Meinung er schafft auch das.

Ein ganz herzliches Dankeschön auch an Dr. Gorzny für die Op., die nette Betreuung während der Vor- und Nachuntersuchung, den Idealismus trotz aller Kritik weiter zumachen und nicht aufzuhören um Menschen zu helfen.

Ein weiteres ganz herzliches Dankeschön geht nach Bad Kreuznach. Liebe Kleine`s vielen Dank für eure Unterstützung, Geduld und den großen Idealismus, ohne Euch hätten wir das nie geschafft, macht bitte weiter so.

Marcus, Jutta und Lucas Hilpert


Der Weg des Felix B.

Ich möchte die Geschichte erzählen, die wir mit unserem Sohn zusammen erlebt haben:

Die Schwangerschaft mit Felix war phänomenal, keinerlei Schwierigkeiten und es ging mir sehr gut. Er kam mit einem Kaiserschnitt auf die Welt, weil der Muttermund streikte. Mit 7 Monaten begann Felix zu laufen und zwar ziemlich schnell... Mit 2 Jahren brachte er sich selbst das Fahrradfahren bei (!).

Trotzdem habe ich mir damals Sorgen gemacht: Er war ein sehr stilles und zurückhaltendes Kind und mit dem Sprechen fing er so mit 2 Jahren an, aber nur kurze, einsilbige Worte.  Er kam mit 3 Jahren in den Kindergarten, wo sehr schnell festgestellt wurde, dass mit seinen Augen etwas nicht stimmte. So bekam er seine erste Brille (10 Dioptrin, Hornhautverkrümmung und Kurzsichtigkeit) und konnte im Alter von 3 Jahren zum ersten Mal sehen. Im Kindergarten bekam er Ergotherapie und Logopädie...die Logo hat ihm geholfen, aber trotzdem empfahl man uns Felix auf die Sprachheilschule zu schicken, was wir auch taten (der Kindergarten kennt sich ja aus).

In der Sprachheilschule dauert das erste Schuljahr 2 Jahre. Sie ging immer bis 13.00 Uhr und zu Hause wurden die Hausaufgaben gemacht. Diese 2 Jahre waren die schlimmsten in Felix‘ und meinem Leben: Schreiben??? Um Gottes Willen: obwohl dort Linien waren, schrieb er drunter und drüber! Lesen??? Katastrophe: er las jeden Buchstaben als hätte er ihn noch nie gesehen und teilweise sogar rückwärts! Mathe??? Ohmannohmann: Er verwechselte die Zahlen z.B.: 59 = 95 und der Dinge mehr! Hausaufgaben machen war die schlimmste Katastrophe jeden und jeden Tag aufs Neue... Schreien, Brüllen,  Heulen auf beiden Seiten.  Und immer wenn ich ihn bat sich besser zu konzentrieren, umso schlimmer wurde es.

So war es auch nicht wirklich eine Überraschung für uns, dass er nicht auf eine "normale Grundschule" gehen sollte, sondern auf eine Förderschule für Lernbehinderte. Wir haben ein halbes Jahr daran zu Knabbern gehabt, dass unser Sohn "dumm" ist, aber alle Tests haben nun mal eine eindeutige Sprache gesprochen.

Die Förderschule ist eine Ganztagsschule in der die Hausaufgaben in der Schule gemacht werden. Für Felix und mich ein gigantischer Segen... Keinen Hausaufgabenstress mehr und die Welt war wieder in Ordnung.

Nach einem Jahr Förderschule sagte mir seine Lehrerin, er könne sich sehr schlecht konzentrieren und er hätte vielleicht AHDS... Ich war natürlich wie vor den Kopf geschlagen und ging mit ihm zu seinem Kinderarzt. Der führte verschiedene Tests durch (die ich nie zu sehen bekommen habe) und meinte, jaaa es könnte AHDS sein und gab mir eine Überweisung zum Kinderpsychologen.

Der Kinderpsychologe führte ebenfalls verschiedene Tests durch (die ich nie zu sehen bekommen habe) und meinte, wenn er sich so schlecht konzentrieren könne, sollte er vielleicht mal das homöopathische Mittel "Zappelin" versuchen, das würde ihm helfen!  Aha!  Als Mutter, bzw. als Eltern will man natürlich helfen und so nahm er "Zappelin",  welches nicht half.

Etwa zur gleichen Zeit wurde bei meinem Mann beim Augenarzt (bei dem auch Felix war) ein "Minischielen" festgestellt (er hatte abends nach der Arbeit immer furchtbare Kopfschmerzen). Der Augenarzt meinte aber, dass man da nichts dran machen könne, er sollte doch in einen anderen Beruf wechseln!!! Dies ergab sich auch ein Jahr später durch Zufall.

Weiter mit Felix: Nachdem "Zappelin" nichts brachte, meinte der Kinderpsychologe, wir sollten es doch mal mit Ritalin versuchen, das würde ihm auf jeden Fall helfen. Gesagt, getan...die Reaktionen in der Schule, bei der Ergo und bei der Logo waren phänomenal: Was haben sie denn mit Felix gemacht, der kann sich ja so gut konzentrieren. PRIMA, endlich etwas, das hilft!  So ging es ungefähr 1 Jahr... Ich merkte schon, dass Felix immer ruhiger wurde, nicht mehr so viel lachte und irgendwie einen traurigen Eindruck machte. Eines Tage holte ich ihn von der Schule ab, mein Kind setzte sich neben mich, sah mich mit leeren, hohlen  Augen an und sagte: "Mama, können wir die Zeit noch mal zurück drehen und noch mal von vorne anfangen? Ich will nicht mehr leben!"

HALLO??? Mit 10 Jahren Selbstmordgedanken??? Ich habe ihm von diesem Tag an kein Ritalin mehr gegeben und dies auch dem Kinderpsychologen mitgeteilt. Er meinte das wäre in Ordnung und gab uns einen neuen Termin.

Bei diesem Termin erklärte er uns, dass hätte an der "Ummantelung" des Ritalin gelegen, da sei wohl ein Stoff drin gewesen auf den Felix reagiert hätte (AHA...), wie wäre es denn mal mit Medikinet? Ich war schon etwas vorsichtiger und sagte, dass wir jetzt erst mal eine Pause mit den Medikamenten machen wollten, zumindest so lange, bis die Lehrer rebellierten. Er war einverstanden.

Es dauerte nicht allzu lange bis die Lehrer rebellierten. Also her mit dem Medikinet! Und auch dieses Zeugs half. Am Wochenende und in den Ferien gaben wir es nicht aber ansonsten nahm er es tapfer ein, obwohl er es hasste (erst mal hatte er keinen Hunger...zumindest tagsüber nicht und wenn er abends aß...konnte er nachts nicht schlafen und er fiel nachmittags immer in ein Loch indem er sehr aggressiv war).

Felix mit Prismenbrille vor der Operation.

Also wieder zum Kinderpsychologen: jaaa, das sind nun mal die Nebenwirkungen, vielleicht ist die Dosis auch zu klein, wir nehmen mal etwas mehr! AHA!

Aber es half.... mein Sohn war in der Schule ruhiger und konnte sich konzentrieren, aber ansonsten??? Sein Schriftbild war wie in der ersten Klasse, malen tat er gar nicht und wenn, dann nur auf Drängen, Lesen überhaupt nicht und Mathe war auch nicht viel besser…also eigentlich Stagnation!

Im Mai dieses Jahr meinte Felix dann zu mir, er könne schlechter sehen. Für mich ein gutes Zeichen, dann sind sicherlich seine Augen wieder besser geworden. Also Termin beim Augenarzt: 19.07.2011 um 12.20 Uhr: Gut! Mit Felix ging ich aber trotzdem am nächsten Tag zu Optiker Haller in Gummersbach (wie schon immer) und bat ihn, sich Felix mal kurz anzuschauen um etwas anderes auszuschließen. Er bestätigte, dass seine Augen um 0,2 Dioptrin besser geworden seinen. Gut!  Also warten auf den 19.07.2011!

Der Tag kam und wir konnten in der Praxis direkt durchgehen ins Behandlungszimmer, wo eine Arzthelferin saß, die Ihm ein Blatt Papier zwischen Auge und Brille hielt und ihn bat die obere Reihe vorzulesen. Felix las die untere Reihe vor. Dasselbe mit dem anderen Auge: Felix las die untere Reihe rückwärts vor (ich staunte nicht schlecht, die Arzthelferin sagte nichts). Wir konnten direkt durch zum Augenarzt, der Felix einmal von Nahem und einmal von Weitem in die Augen leuchtete und dann sagte: " Dann sehen wir uns in einem halben Jahr wieder."  Ich war wie vor den Kopf geschlagen und sagte, dass Felix seit 2 Monaten verschwommen sehen kann und, dass sein Optiker das bestätigte. Seine Antwort war:" Dann sehen wir uns in drei Monaten wieder und Ihr Optiker hat ja wohl ein bisschen falsch gemessen!" Mit diesen Worten verschwand er (und von dieser Sekunde auch aus unserem Leben!!!).

Ich war Wut entbrannt und schleppte Felix SOFORT mit zu unserem Optiker Haller, erzählte ihm das und er schüttelte nur den Kopf. Er nahm sich für Felix 90 Minuten Zeit und untersuchte ihn. Zuletzt zeigte er ihm auf einem hellen Hintergrund ein graues Kreuz und fragte Felix was er sähe. Felix wusste nicht was er antworten sollte und ich dachte: ...ist er nun wirklich sooo dumm??? Herr Haller nahm ihm das Gestell von der Nase und sagte, er solle mal mit den Händen zeigen, was er gesehen hat. Und mein Sohn zeigte eine Senkrechte und 20 cm daneben die Waagerechte!!!! Ich war schockiert und musste mich setzen.

Hr. Haller erklärte mir, dass Felix winkelfehlsichtig sei und ich fragte was das sei. Er meinte, das ist so eine Art Minischielen, das er von Geburt an hat (Das Wort Minischielen kam mir bekannt vor...irgendwie) Er sähe alles doppelt und verschoben nach oben und unten und ich war fertig mit der Welt.  Wir haben dann sofort einen Termin bei Ihnen gemacht und seit dem 19.08.2011 KANN MEIN SOHN SEHEN.

Gezeichnet von Felix ohne Prismenbrille.

Gezeichnet von Felix mit Prismenbrille.

Bilder und Schriftproben habe ich Ihnen schon gegeben (vielleicht finde ich noch welche). Felix hat sich an diesem Tag, als er seine neue Brille bekam ZUM ERSTEN MAL IN SEINEM LEBEN FREIWILLIG hingesetzt und ein Bild gemalt (das liegt ihnen vor), er zeigte es mir und ich musste erst mal eine Strophe heulen!!!

Er nimmt kein Ritalin mehr...er braucht es auch nicht, und in der Schule fällt es noch nicht einmal auf!!!!!! Mein Sohn kann wieder lachen und das Beste: 2 Tage nach dem er seine Prismenbrille bekommen hat, hat er sich ein Modellflugzeug gekauft (wollte er schon immer haben)...es ist genau 15 Sekunden geflogen bevor es abgestürzt ist. ABER (wie es Felix sonst mit Allem gemacht hat) er hat es NICHT in den Müll geworfen, sondern REPARIERT...er hat stundenlang hoch konzentriert mit diesen winzigkleinen Minischrauben gearbeitet, geschraubt, gemacht und getan und hat es wieder hin bekommen. Kurz vor den Herbstferien hat er sich sein allererstes Buch FREIWILLIG selbst gekauft! In der Schule kann er jetzt lesen, er kann rechnen...das ganze Kerlchen ist selbstsicherer geworden: WIR HABEN EIN NEUES KIND!!!!

Geht doch, habe ich gedacht…dann aber: Vor 6 Wochen hatten wir einen Termin bei seinem Kinderpsychologen, er fragte sofort, ob wir noch genug Medikinet hätten und zückte schon den BTM Rezeptblock. Ich sagte ihm voller Stolz, dass Felix eine Prismenbrille habe weil er winkelfehlsichtig sei und, dass er Medikinet nicht mehr brauche. Was bekam ich zur Antwort? " Frau Bock, machen sie sich doch nicht lächerlich. Winkelfehlsichtigkeit GIBT ES NICHT!" Das Wort Winkelfehlsichtigkeit höre man oft im Zusammenhang mit AHDS" AHA!!! Und warum hat mir das niemand erzählt??? Warum hat mir niemand einen Tipp gegeben??? Er meinte dann, dass seine Praxis mit einem Augenarzt zusammen arbeite, die eine Fehlstellung der Augen (so wie Felix sie angeblich hätte) mit Augengymnastik wegtrainieren könne (also gibt es das doch???). Nie im Leben bekommt man 20 Prismendioptrien wegtrainiert! Ich durfte die Praxis verlassen ... und werde dort nie wieder hingehen.

Felix hat 2 Bilder gemalt, die ich Ihnen ja gegeben habe, eines mit der alten Brille, das andere mit Prismenbrille. Diese beiden Bilder habe ich seinem Kinderarzt zugefaxt (der Ihn seit 13 Jahren behandelt und alles von ihm weiß) und ihn angerufen, weil ich nicht wusste mit wem ich darüber reden konnte (Ich will Felix von der Lernbehindertenschule runter haben, weil dort nichts gelernt wird) und habe ihm mein Herz ausgeschüttet und geweint und mich selber beschuldigt, was ich Felix alles angetan habe, sogar Ritalin gegeben... Da hatte ich aber in ein Wespennest gestochen: Frau Bock SIE WISSEN, DASS ES WINKELFEHLSICHTIGKEIT NICHT GIBT!!! Hallo??? Sind die Bilder und die Schriftproben nicht Beweis genug, ist es kein Beweis das Felix kein Ritalin mehr braucht, ist es kein Beweis, dass er riesige Fortschritte in der Schule macht, ist es kein Beweis, dass er sich freiwillig stundenlang mit Flugzeugmodellen beschäftigt, oder auf einmal die Elektrik für sich entdeckt hat, ist es kein Beweis, dass mein Sohn auf einmal einen Motor auseinander nimmt und wieder zusammenbaut? Mein Sohn ist auf Grund der Tatsache, dass ihm immer unbewusst oder bewusst eingetrichtert wurde, dass er dumm ist, zum Grobmotoriker erzogen worden: das Größte für ihn war immer Holz hacken (dabei hat er dann wohl immer seinen Frust raus gelassen) , Felix ist auf Grund der Tatsache, dass die Winkelfehlsichtigkeit von seinem Augenarzt nicht behandelt worden ist, auf eine Lernbehindertenschule gekommen, wo er so einfach nicht herunter kommt! Weil auch sein Klassenlehrer die Winkelfehlsichtigkeit nicht akzeptiert!!!

Seit Felix sehen kann, habe ich ihn gebeten, doch mal seine Sachen aus der Schule mit nach Hause zu bringen. Weil das einzige, was er immer in seiner Schultasche hat ist die Brotdose und zu Trinken. Ich habe nie erfahren, wann eine Klassenarbeit geschrieben wird, oder wie das Ergebnis war. Felix brachte seine Schulbücher und Hefte mit und ich war schockiert: Es ist jetzt in der 7.ten Klasse und lernt Stoff aus dem 3.ten Schuljahr Grundschule und vor allem immer wieder und wieder dasselbe: zum 5ten Mal in Bio das Auge, in Englisch zum 6ten Mal die Wochentage, in Erdkunde zum 4ten Mal die Bundesländer.....usw.

Das Schlimme ist aber, das Felix z. Zt. in der Pubertät ist und in seinem Leben nie gelernt, das lernen Spaß machen kann aber auch Leistung verlangt und jetzt im Moment ist lesen ja so was von uncool.... Wer kann mir helfen, die ganzen Blockaden (...das kann ich nicht ...ich bin dumm...) zu durchbrechen und den Weg frei zu machen???

Man hat meinen Sohn 10 Jahre lang vollkommen falsch behandelt, ich möchte nicht wissen, was all die Ergotherapie, Logopädie, Ritalin und Medikinet über die ganzen 10 Jahre die Krankenkasse gekostet hat.... ein unendlicher Rattenschwanz ist das und alles wird bezahlt. An dieser Winkelfehlsichtigkeit hängt eine ganze Industrie… ABER DAS, WAS WIRKLICH HILFT wird totgeschwiegen!

Ich hatte heute (15.11.2011) zum ersten Mal die Gelegenheit, mich mit einer erwachsenen Frau zu unterhalten, die selbst Winkelfehlsichtig ist (festgestellt mit 13 Jahren). Sie ist genau denselben Weg gegangen, wie Felix. Sie wurde ebenfalls von Ihrer Mutter unterstützt und hat mit Ihrer Brille dann das Gymnasium zu Ende gemacht. Sie hat mir auch einen Tipp gegeben, wie Felix seine Blockaden loswird.  AB JETZT KANN ES NUR BERG AUF GEHEN … UND DAS ALLES HABEN WIR NUR IHNEN ZU VERDANKEN J Herr Dr. Gorzny: mögen Sie bei bester Gesundheit mindestens 328 Jahre alt werden und noch mindestens 1 Mio. Kindern helfen!!!

Ach eines noch: Während eines Gespräches mit Herrn Haller, dem Optiker, setzte dieser mir eine Prismenbrille auf die Nase, so das ich sehen konnte wie Felix all die Jahre vorher gesehen hat, und bat mich Richtung Eingangstür zu schauen, ob ich seinen Mitarbeiter sähe…ich sah ihn…und 2 Meter daneben stand sein „Zwillingsbruder“. Mit diesem Bild im Kopf fuhr ich nach Hause und fragte Felix:“ Wie hast du es geschafft ein Glas Milch zu trinken, wenn Du zwei gesehen hast, woher wusstest du, welches das richtige war?“ Er schaute mich mit großen blauen Augen an und sagte:“ Mama! Hast du denn nie gemerkt, dass ich meine Hand 30 cm neben dem Glas auf den Tisch gelegt habe und sie dann langsam Richtung Glas geschoben habe. Das Glas, was ich zuerst in der Hand hatte, war dann wohl das Richtige!!!“

MEIN GOTT, WAS HABE ICH MEINEM KIND ALL DIE JAHRE ANGETAN?

 

 


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