Herzlich willkommen!

In neuen Räumen: Ringstr. 31 A, 56218 Mülheim-Kärlich

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E-Mail: dr.gorzny@gmx.de

Kurzbiographie

1959 Abitur am humanistischen Gymnasium in Detmold, anschließend Studium der Humanmedizin in Köln und Freiburg. 1966 nach der Medizinalassistentenzeit Weiterbildug zum Facharzt für Augenheilkunde an der Universitäts-Augenklinik Köln, mit Aufbau einer Sehschule. 1971 Niederlassung als Augenarzt in Koblenz mit Schwerpunkt Strabologie und Vorderabschnittschirurgie 2001 Gründung der Augen-Laserklinik Koblenz. Ab 1994 intensive Beschäftigung mit der Mess-und Korrektionsmethode nach Haase am Polatest. 2003 bis 2006 Actuar der Internationalen Gesellschaft für Binokulare Vollkorrektion, seit Juni 2006 Vize-Präsident der IVBV.

 

Es bleibt noch viel zu tun!

Packen wir es an.

Was ist das Besondere an der MKH (=Mess- und Korrektionsmethode nach Haase)?

Im Gegensatz zu den sehschulüblichen Binokulartests, bei denen die Fusion (beidäugige Wahrnehmung) aufgehoben wird, wird die Qualität des beidäugigen Sehens am Polatest unter erhaltener, ja erzwungener Fusion gemessen. Ein feiner, aber sehr bedeutsamer Unterschied, weil so die Anstrengungs-beschwerden zu Tage treten. Dies vor allem bei Kindern und Jugendlichen mit Lese-/ Rechtschreibschwäche/Legasthenie und auch bei Aufmerksamkeits-defizit-Syndrom. Gerade diese Gruppe profitiert ganz besonders von der prismatischen Korrektion, ja häufig ist die Prismenbrille die erste und oft auch die einzige Chance zur Wiedereingliederung der unschuldigen Schulversager, die ja meist völlig zu Unrecht als minder begabt eingestuft werden und in tiefe Depression fallen.

Die guten therapeutischen Ergebnisse wurden stets veröffentlicht – leider nicht in den ophthalmologischen Medien. Dort wurden sie entweder tot geschwiegen oder als Placeboeffekte abgestuft. Der Krankheitsbegriff „Winkelfehlsichtigkeit“ (ophthalmologisch: Pathophorie) wird als Phantasie-produkt der MKH-Anwender verhöhnt, der Name „Winkelfehlsichtigkeit“ als Hirngespinst dargestellt.

Hinter diesen Pauschalurteilen stecken nun nicht etwa wissenschaftliche Erkenntnisse - die wurden nicht versucht -, sondern reines berufspolitisches Kompetenzgerangel zwischen den Berufsverbänden der Augenärzte und der Augenoptiker. Dieser Streit wird nun seit Jahrzehnten auf dem Buckel betroffener Kinder ausgetragen, sehr zu deren Schaden. Es wird höchste Zeit, dass sich daran etwas ändert. Eine groß angelegte Studie mit neutralen Auswertern soll demnächst Klarheit schaffen.

 

 



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